Das Kriegsende


Das Kriegsende, eine schreckliche Inzenierung!  Und dann der Neubeginn.   


In den 50-gern gab es den Film "Ferien vom Ich".  Er berührte viele.  Es wurde da die Frage gestellt, wo denn die Quelle zur Erholung des "Ichs" zu finden sei.  

Die 30-ger waren es nicht, trotz der großen Begeisterung im  Volke damals.   Die Kaiserzeit vor 1914 auch nicht.    Die Jahre der Erfolge von  Wilhelm I. ?    Nein, auch nicht.  

 

Dann endlich:    In die Zeit der Romantik, des Biedermeiers, dahin wollte man zurück, damit das  "Ich"  Erholung finden könne.


Damals war die Welt wohl noch in Ordnung.

 

Doch ließ sich das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen.  Adenauer und deGaulle beendeten die Erbfeindschaft zwischen Frankreich und Deutschland.  Adenauer und Ben Gurion einigten sich auf eine  Wiedergutmachungs-Zahlung für Israel.  Jede deutsche Regierung hat seither diese Annäherung zum jüdischen Volk respektiert.

 

Der Militarismus und die Verfolgung der Juden wurden überwunden, doch die Folgen der Aufklärung und Okkultismus sind geblieben.


Trotz des Widerstandes im Dritten Reich, trotz Bonhoeffers "Bekennender Kirche" ist der liberale Ansatz in der Evangelischen Kirche geblieben:  Die historisch-kritische Methode.  "Die Bibel sei (nur) historisches Material.  Für  ihren Stellenwert in der Gegenwart muss sie eben neu ausgelegt werden."

 

Damit spaltete sich die Kirche am Ende der 50-ger, denn für die Gläubigen ist die Botschaft Gottes Wort. 

 

Die eine Seite der Aufklärung war ja die Befreiung von Abhängigkeiten, die andere Seite ist aber der Gebrauch dämonischer Kräfte, der Okkultismus, der uns im Nachkriegsdeutschand geblieben ist.  Unseren "heimlichen Glücksbringer"  finden wir in buddistischen Kräften.

 

Eine neue Art der finanziellen Bewertung wird praktiziert:  "Unser Vermögen ist nicht unser Besitz, sondern unsere Kreditwürdigkeit."  Und das ist eine Frage der Auslegung.

 

Seit 1970 ist ein Schuldenberg angewachsen auf weit über 1000 Milliarden Euro !   Damit ist das "Wirtschaftswunder" der Nachkriegszeit mehrfach aufgezehrt worden.